Armageddon im Orient

Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt

C.H. Beck

2018
272 S., mit einer Karte, Klappenbroschur
ISBN 978-3-406-72791-7
€[D] 14,95
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Auch als E-Book lieferbar

Der Orient kommt nicht zur Ruhe. Während die Kämpfe vor allem in Syrien andauern, zeichnet sich bereits der nächste Konflikt ab: Präsident Trump und seine Verbündeten nehmen den Iran ins Visier. Dahinter steht auch ein Machtkampf zwischen Riad und Teheran. Michael Lüders schildert die Ursachen des Konflikts seit dem 18. Jahrhundert und erklärt, warum der Westen einseitig Partei ergreift. Unter Obama wurde 2015 das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen. Doch obwohl Teheran sich erwiesenermaßen an alle Verpflichtungen hält, bricht der Konflikt jetzt erneut auf. Warum ist das so? Ist der Iran wirklich ein «Schurkenstaat»? Welche Rolle spielen die engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den USA und Saudi-Arabien, die sogenannte «Saudi-Connection»? Und gibt es tatsächlich eine religiöse Feindschaft zwischen Sunniten und Schiiten? Gewohnt anschaulich und pointiert erklärt Michael Lüders die Konflikte und macht deutlich, warum der Region ein neuer dreißigjähriger Krieg droht.

Inhalt:

  • Vorwort
  • Treibsand: Unter Gläubigen
    Nicht Religion trennt Sunniten und Schiiten, sondern Machtpolitik
  • Saudi-Arabien: Weinende Männer und ihre „Brüder“
    Vom Schwerttanz zur Erdöl-Monarchie
  • Israel hofiert Khomeini: Nichts ist, wie es scheint
    Über Intrigen in Zeiten, als der Iran noch kein „Schurkenstaat“ war
  • Saudi goes America: Waffen gegen Öl
    Wie Saudi-Arabien (fast) ein Bundesstaat der USA wurde
  • Im Bann des Bösen: Regimewechsel in Teheran?
    Warum ein Friedensangebot Washington empörte
  • Werte, Werte, Wert: Ein Blick hinter die Kulissen
    Amerika hat Verständnis für saudische Terroristen, aber nicht für iranische Atome
  • House of Cards: Unterwegs mit Jared Kushner
    Trumps Schwiegersohn verwechselt den Nahen Osten mit seiner Luxusimmobilie
  • House of Cards, Staffel zwei: Unterwegs mit Mohammed Bin Salman
    Der saudische Kronprinz und wie er die Welt sieht
  • Hungerspiele im Jemen: Das nächste Land wird zerstört
    Showtime bei den Vereinten Nationen
  • Damaskus am Pranger: Wer schießt eigentlich auf wen?
    Über den Wahnsinn als politische Methode
  • Jesus und der dunkle Prinz: Syrien und das Ende des Atomabkommens
    Wie die Regierung Trump zur Jagd auf die Ajatollahs bläst
  • Was tun? Ein Ausblick
  • Anmerkungen
  • Karte

»Blowback«
How the West f*cked up the Middle East



Six Decades of Western Interference in the Middle East

Old Street Publishing

2017
160 pages, paperback
ISBN 9781910400555
GBP 9,99
[Order from publishers website]

Also available as Ebook


A CONCISE, ELEGANT AND DEVASTATING ACCOUNT OF WESTERN INTERFERENCE IN THE MIDDLE EAST, FROM THE FALL OF MOSSADEGH TO THE RISE OF ISLAMIC STATE

They that sow the wind shall reap the whirlwind.

With clarity and wit, Michael Luders tells the story of Western interference in the Middle East since the colonial era, and explains how it has given birth to the current political situation. His book reads like a political thriller – yet, tragically, it’s all true. Stories change according to where they begin. And we tend to forget what doesn’t suit our sense of ourselves. Iran’s fraught relationship with the West can only be understood through the lens of the CIA– and MI6-sponsored overthrow of the democratically elected Prime Minister, Mohammad Mossadegh, in 1953. Without the 2003 Iraq war and the West’s policy towards Assad in Syria, there would be no ’Islamic State’.

Anyone who wants to understand the complex pattern of interconnecting threads in the region needs to read this — a Black Book of Western policy in the Middle East.