Die scheinheilige Supermacht

Michael Lüders, Die scheinheilige Supermacht
Michael Lüders, Die scheinheilige Supermacht

Warum wir aus dem Schatten der USA heraustreten müssen

C.H. Beck

erscheint am 18. März 2021
288 S., Klappenbroschur
ISBN 978-3-406-76839-2
€[D] 16,95
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Macht und Medien – eine schonungslose Analyse

Die USA gelten als Garant für Demokratie und Menschenrechte. Doch für „Werte“ einzutreten, ist nur die eine Seite der Medaille. Auf der andern steht eine brutale Machtpolitik. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die Amerikaner weltweit zahlreiche Regierungen gestürzt. Vor allem fortschrittliche, auch demokratisch gewählte. Stets auf Kosten der Bevölkerung. So geschehen etwa im Iran 1953, in Guatemala 1954 oder Chile 1973. 2003 marschierten sie mit ihren Verbündeten im Irak ein und präsentierten gefälschte Beweise als Kriegsgrund. Hunderttausende Iraker starben, das Land stürzte ins Chaos.

Dennoch verfängt die amerikanische Mär vom selbstlosen Hegemon. Auch deswegen, weil unsere Medien die Unterteilung der Welt in Gut und Böse selten infrage stellen. Und viel zu oft mit zweierlei Maß messen, wie auch hiesige Politiker. Michael Lüders zeigt in seinem neuen Buch an konkreten Beispielen, wie leicht die Öffentlichkeit durch gezieltes Meinungsmanagement zu manipulieren ist. Gestern im Irak-Krieg, heute in der Konfrontation mit dem Iran, mit Russland und China.

Doch die USA sind eine Weltmacht im Niedergang. Europa muss sich fragen, wie es seine Interessen in einer sich wandelnden Welt wahren kann. Wir können uns die Rolle als Juniorpartner Washingtons auf Dauer nicht mehr leisten.

Inhalt:

  • Vorwort
  • Schattenkrieger: Warum Politiker und Journalisten die Entführung eines iranischen Tankers schönreden
  • „Fackeln der Freiheit“: Big Business bewährt sich als Meister der Manipulation
  • Das Propaganda-Modell: Wie Medien unsere Wahrnehmung filtern
  • Eine Zeitung mit Format: Die Geschichte der Whistleblowerin Katharine Gun
  • Macht und Meinungsmanagement: Die Guten gegen die Bösen
  • Die Welt gehört uns:  Von der „Bürde des weißen Mannes“ bis zum Einsatz für Freiheit und Demokratie
  • Schurkenstaat Iran: Gesinnung zählt, nicht Fakten – auch bei Mord
  • Das Wahre ist das Ganze: Die Welt neu denken
  • Anmerkungen

Armageddon im Orient

Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt

C.H. Beck

3. Auflage, 2019
272 S., mit einer Karte, Klappenbroschur
ISBN 978-3-406-72791-7
€[D] 14,95
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Auch als E-Book lieferbar

Der Orient kommt nicht zur Ruhe. Während die Kämpfe vor allem in Syrien andauern, zeichnet sich bereits der nächste Konflikt ab: Präsident Trump und seine Verbündeten nehmen den Iran ins Visier. Dahinter steht auch ein Machtkampf zwischen Riad und Teheran. Michael Lüders schildert die Ursachen des Konflikts seit dem 18. Jahrhundert und erklärt, warum der Westen einseitig Partei ergreift. Unter Obama wurde 2015 das Atomabkommen mit dem Iran geschlossen. Doch obwohl Teheran sich erwiesenermaßen an alle Verpflichtungen hält, bricht der Konflikt jetzt erneut auf? (mehr …)

Die den Sturm ernten

Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte.

C.H. Beck

7. Auflage, 2019
175 S., mit einer Karte, Klappenbroschur
ISBN 978-3-406-70780-3
€[D] 14,95
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Auch als E-Book lieferbar

In seinem Bestseller »Wer den Wind sät« hat Michael Lüders die verheerenden Folgen westlicher Militärinterventionen im Orient beschrieben. Sein neues Buch erklärt die Hintergründe des Krieges in Syrien. Lüders erzählt den unbekannten Teil der Geschichte, für den sich Politik und Medien selten interessieren – der aber alles in einem anderen Licht erscheinen lässt.

(mehr …)

Wer den Wind sät

Was westliche Politik im Orient anrichtet.

C.H. Beck

29. Auflage, 2019
175 S., mit einer Karte, Klappenbroschur
ISBN 978-3-406-67750-2
€[D] 14,95
[beim Verlag bestellen]

Auch als E-Book lieferbar

Wer den Wind sät, wird Sturm ernten: Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und zeigt ihre desaströsen Folgen, darunter Terror, Staatszerfall und der Siegeszug islamistischer Milizen. Sein neues Buch liest sich wie ein Polit-Thriller – nur leider beschreibt es die Realität.

»Eine Abrechnung wie wir sie noch nicht gelesen haben.«
Rupert Neudeck (mehr …)

»Blowback«
How the West f*cked up the Middle East

Die englische Übersetzung von »Wer den Wind sät«:



Six Decades of Western Interference in the Middle East

Old Street Publishing

2017
160 pages, paperback
ISBN 9781910400555
GBP 9,99
[Order from publishers website]

Also available as Ebook


A CONCISE, ELEGANT AND DEVASTATING ACCOUNT OF WESTERN INTERFERENCE IN THE MIDDLE EAST, FROM THE FALL OF MOSSADEGH TO THE RISE OF ISLAMIC STATE

They that sow the wind shall reap the whirlwind.

With clarity and wit, Michael Luders tells the story of Western interference in the Middle East since the colonial era, and explains how it has given birth to the current political situation. His book reads like a political thriller – yet, tragically, it’s all true. Stories change according to where they begin. And we tend to forget what doesn’t suit our sense of ourselves. Iran’s fraught relationship with the West can only be understood through the lens of the CIA– and MI6-sponsored overthrow of the democratically elected Prime Minister, Mohammad Mossadegh, in 1953. Without the 2003 Iraq war and the West’s policy towards Assad in Syria, there would be no ’Islamic State’.

Anyone who wants to understand the complex pattern of interconnecting threads in the region needs to read this — a Black Book of Western policy in the Middle East.